Intern in USA

What´s going on?!

Auf dieser Seite lass ich einige Erlebnisse während meines 7-monatigen Aufenthalts in Plymouth, Michigan revue passieren. Ich hoffe Du hast Spaß beim lesen und findest Zeit, hin- und wieder geistreiche und/oder lustige Kommentare zu den Stories zu hinterlassen! Hierzu ist leider eine kurze Anmeldung nötig, geht aber wirklich schnell und unkompliziert.

Viel Spaß beim lesen und kommentieren

Ritschi

11.10.-13.10.2008 Spiderlake, Sleeping Bear Dunes, Silverlake
A- Plymouth
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B- Spiderlake
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C- Sleeping Bear Dunes National Park
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D- Silver Lake

A- Plymouth B- Spiderlake C- Sleeping Bear Dunes National Park D- Silver Lake









Eine Art Tradition ist die Herbsttour zum Sleeping Bear Dunes National Park. Natuerlich hatten sich fuer genau dieses Wochenende meine Familie zum Besuch angekuendigt, weswegen ein wenig Koordination anstand. Ich hatte sie vom Flughafen abgeholt und sie haben sich einen Mietwagen genommen. Zu unserer Gruppe aus Plymouth gesellten sich auch noch die Studenten vom Fraunhofer Institut aus Lansing. Uebernachtet wurde in 3 Huetten am Spiderlake. Dort standen auch noch 2 Motorboote, ein Kajak und ein Trettboot (mein Favourit) zur Verfuegung.Über die Motorboote hat sich Robi natürlich außerordentlich gefreut, haben die Beiden mal "Familienintern" angetestet. Und natuerlich gehört zu jeder Huette einen Gasgrill fuers BBQ. Die ganze Gegend um die Sleeping Bear Dunes ist landschaftlich schon sehr sehenswert. Sehenswerter als die Landschaft in unserer Ecke allemal. Traverse City ist die Kirschen-Hauptstadt Michigans. Der Bear Dunes Park selbst ist, wie der Name schon sagt eine riesige Duenenlandschaft, durch die man wunderbar durchwandern kann. Der Durchschnitts Ami –und wir damit auch, faehrt natuerlich gepflegt einen asphaltierten Rundweg rum und macht um der Natur ein wenig naeher zu kommen ein Picknic auf dem Parkplatz. Aber wir suchten natuerlich das Extreme. Und das ist im Sleeping Bear Dunes National Park einmal einen richtigen Dune Climb durchzuziehen. Das heist erstmal eine Duene der Wahl runterrennen. Das geht relativ schnell. Aufgrund des starken Gefaelles kann man schon mal locker 6 Meter weit springen. Raufwaerts gehts dann ein bischen langsamer, genauer gesagt nur auf der Stelle. Ich hab irgendwas um die 38 Minuten gebraucht, um ca. 400 Meter Duene aufwaerts zu gehen. Schon ein schoener Spass fuer den gesamten Kreislauf. Deswegen gibts auch ausdrückliche Warnschilder, damit keiner auf halber Strecke am Hang versandet.
Auf dem Heimweg machten wir noch einen kleinen Umweg: Die Kueste des Lake Michigan entlang (von der man aber auf der Strasse nix sieht) bis zum Silverlake. Der See dort ist nix Besonderes, aber die Duenenlanschaft dort verschlaegt einen die Sprache. Extrem feiner Sand, soweit das Auge reicht. Auf einmal erhebt sich die Duene aus dem Nix, auf einmal steht man mitten in der Sahara. Und wie nutzt der Ami dieses Naturgebiet am Besten? Natuerlich als Buggy – Quad und Enduro Cross Strecke!!!

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30.09.2008 Explorer vom Bob

... und der Explorer ist es dann geworden. Auch auf die Gefahr hin, dass es niemanden interessiert, hier ein paar Daten: Baujahr 1992, 170.000Milen (rund 275tkm) auf der Uhr, klingt viel aber ein 4.0l V6 sollte man noch ein wenig mehr fahren koennen. Angeblich neues Automatikgetriebe, gibt aber keine Rechnung dazu und natuerlich ne Menge kaputt (wie z.b. Klimaanlage). Hoffe das Ding bringt mich ueber den Winter und ich kann ihn zum Schluss noch als "fahrbereit" verkaufen. Ist aber bei fast allen Autos, die meinen Budget entsprechen hier eine Glueckssache.
Am naechsten Tag ging es erstmal ans groebste Grobreinigen, wenn man hier ein Auto in dieser Preisklasse kauft, ist es meistens total verranzt. Bei mir wohnte wahrscheinlich ein Lassy-Hund im Wagen: Die Scheiben vollgesabert, der Himmel zerfetzt und ueberall Berge von Hundehaaren. Der Teppich ist mit einen raffinierten, braunen Fleckenmuster gesprengelt,wahrscheinlich Kaffe oder Cola, ein echtes Unikat...
Denn brauchte ich noch 4 neue Reifen und hab die Zuendkerzen gewechselt. Der Verbrauch liegt mit 11MPG (rund 21,3l/100km) bei dem eines LKW. Aber der Spritpreis ist mit 2$/Gallon (rund 0,45EUR/Liter) doch recht guenstig.

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26.09.2008-30.09.2008 Mobilitätsherstellung

Vom Flughafen holt mich erstmal die Marlen mit ihren wunderschönen Buick ab und schleppt mich direkt auf Arbeit (Fraunhofer Center for Laser Technology), um allen Leuten vorgestellt zu werden, dessen Namen ich mir natürlich zunächst nicht merken kann. Besonders lehrreich sind ebenfalls die ersten Maschineneinweisungen, welche ich nach meiner rund 13 stündigen Reise glasklar aufnehme und abspeichere. Die erste Zeit übernachte ich mit im Appartement von Devid und Marlen, zwei der insgesamt 6 Studenten/Praktikanten hier.

Die nächsten Tage sind vor allem von einem bestimmt: Die zwingend nötige Mobilität herzustellen. Und das heißt wiederum in erster Linie: ein Auto ranschaffen. Hier (zumindest in Plymouth) ist nämlich de facto alles auf den persönlichen Individualverkehr ausgerichtet: Die Straßen sind vielspurig, Gehwege sind zwar stellenweise vorhanden, enden jedoch zumeist im leeren, öffentliche Verkehrsmittel gibt´s nich.

Zusammen mit Hannes, einen ebenfalls gerade frisch angekommenen Studenten, mach ich mich also zunächst per Fahrrad auf die Suche nach Autos.Sieht schon komisch aus, wenn hier zwei deutsche mitn Fahrrad auf der Straße rumwackeln. Ist nicht so ganz der american Way of Life. Um Termine zum besichtigen ausmachen zu können, braucht man aber auch erstmal ein Handy. Also: "Wegwerf-Handy" für 30$ mit 300 Freiminuten gekauft.

Nach knapp 4tägiger Suche, einigen Telefonaten mit meinen lieben Bruder Robert und etlichen Schrottkarren kommen nur 2 Autos in die nähere Auswahl: Ein silberner Cadillac Seville für 2000$ mit einem 4.9l V8 Motor und ein Ford Explorer für 1000$ der hier um die Ecke an Bob´s Tankstelle steht...

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24.09.2008 Weimar-Frankfurt-Detroit

Mit Anne und ICE ging es erstmal direkt zum Frankfurter Flughafen, Gepäck abgegeben und dann mit der S-Bahn bis zum Hotelzimmer. Abends nochmal ne Runde durch "Mainhattan" drehen und essbares aufsuchen. Hotel President ist 1A und mit 60EUR incl. Frühstück auch recht billig.
Am nächsten Tag kommt der Herzschmerz am Flughafen und denn gehts über den Teich.

Zunächst überfliege ich den Sumpf von Deutschland, dann kommt lange lange nix außer Wasser. Der knapp 9 Stunden lange Flug wird aber durch ne kostenlose Bild-Zeitung und ein paar Bierchen durch die Lufthansa deutlich versuesst. Die Amis im Flugzeug bevorzugten im Allgemeinen dagegen lieber "Bloody Mary", also Tomatensaft mit Wodka. Dazu kann man sich durch Filme wie "KungFu Panda" bespaßen lassen -also rundum ein gelungenes Entertainment-Konzept. Zum Schluss überfliege ich dann noch das wundervolle Neufundland, absolut Menschen- und Straßenleer. Pure Wildnis, am liebsten würde ich abspringen... ...aber Detroit iss bestimmt auch schön...

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Letzte Aktualisierung: 2009.04.20, 12:40
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